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Die Datenquelle hinter dem Behördenwegweiser

TELEPORT Infodienste: zentral gepflegtes Verwaltungswissen

Leistungen, regionale Zuständigkeiten, Organisationen, Kontakte, Formulare und Onlinedienste werden in den Infodiensten strukturiert zusammengeführt. t3infodienste synchronisiert diesen fachlichen Zusammenhang per XZuFi in das eigene TYPO3.

Das System verstehen

Von der zentralen Wissensbasis bis ins TYPO3

TSA-Zertifizierung der Infodienste-Schnittstelle
Geprüfter lesender Zugriff auf die Infodienste
t3infodienste
Synchronisation und lokale Verknüpfung in TYPO3

Eine gemeinsame Arbeitsoberfläche

Landesredaktion, Kommunen und Behörden pflegen denselben fachlichen Zusammenhang

Die Infodienste sind nicht nur eine Sammlung fertiger Texte. Innerhalb des jeweiligen Landes arbeiten zentrale und lokale Redaktionen in einem gemeinsamen Redaktionssystem an Verwaltungsleistungen und ihren tatsächlichen Zuständigkeiten.

Eine Landesredaktion kann standardisierte Leistungstexte bereitstellen. Kommunen und Fachbehörden ergänzen regionale Besonderheiten, Ansprechpartner, Erreichbarkeit und zuständige Organisationseinheiten dort, wo das Wissen entsteht. Ein integrierter Qualitätssicherungsprozess unterstützt die Abstimmung zwischen Ressorts, Landesredaktion und kommunalen Redaktionen.

Dadurch lassen sich Zuständigkeiten horizontal zwischen Behörden und vertikal über kommunale, Kreis- und Landesebenen abbilden. Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen müssen die interne Verwaltungsstruktur nicht kennen, um von einer Leistung zur richtigen Stelle zu gelangen.

Kollaborative Datenpflege

Wissen wird an der richtigen Stelle gepflegt und zentral verbunden

Redaktionsnetzwerk der InfodiensteLandesredaktion, Kommunen und Fachbehörden liefern Informationen an das gemeinsame Infodienste-System. Von dort werden konsistente Daten an Portale, 115, Onlinedienste und weitere Anwendungen gegeben. LandesredaktionLeistungstexte Kommunenlokale Angaben FachbehördenZuständigkeiten InfodiensteRedaktionssystem Portale · 115OZG · Sucheweitere Systeme
Die zentrale Oberfläche ersetzt nicht das Wissen vor Ort – sie macht es strukturiert, prüfbar und in allen angeschlossenen Kanälen nutzbar.

Warum zentrale Pflege sinnvoll ist

Aktualisieren, wo die Information verantwortet wird

Ein vollständiger Behördenwegweiser entsteht nur, wenn allgemeine Leistungsinformationen und lokale Verwaltungsrealität nicht voneinander getrennt werden.

01

Keine widersprüchlichen Textkopien

Ändert sich eine Leistung, wird der zentrale Stand fortgeschrieben. Ausgabesysteme beziehen denselben gepflegten Inhalt statt voneinander abweichender Kopien.

02

Lokale Verantwortung bleibt erhalten

Kommunen und Behörden pflegen Zuständigkeiten, Kontakte und regionale Ergänzungen selbst und sichern damit fachlich richtige Auskünfte.

03

Beziehungen bleiben erhalten

Leistung, Gebiet, Organisation, Person, Formular und Onlinedienst werden nicht als isolierte Texte, sondern als zusammengehörige Objekte verwaltet.

04

Viele Kanäle greifen auf denselben Stand zu

Landes- und Kommunalportale, 115, OZG-Angebote, Suchsysteme und weitere Endsysteme können dieselbe Wissensbasis auswerten.

Linie6Plus · Stand August 2026

Infodienste sind in zehn Bundesländern im Live-Einsatz

Der länderübergreifende Entwicklerverbund Linie6Plus nutzt und entwickelt die gemeinsame Infrastruktur weiter. Rund um dieselbe technische Basis treten die Infodienste mit landesspezifischen Namen auf.

Aktuelle Länderkooperation ansehen (öffnet in neuem Fenster)

  • BrandenburgBUS Brandenburg
  • HessenHessenfinder
  • Mecklenburg-VorpommernInfodienste.MV
  • NiedersachsenBUS Niedersachsen
  • Nordrhein-WestfalenInfodienste.NW
  • Rheinland-PfalzBUS Rheinland-Pfalz
  • SaarlandBUS Saarland
  • Sachsen-AnhaltBUS Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-HolsteinZuFiSH
  • ThüringenZuFi Thüringen

Zehn Landeslösungen, eine gemeinsam weiterentwickelte Basis

Die zehn Länder der Linie6PlusDie Abkürzungen BB, HE, MV, NI, NW, RP, SL, ST, SH und TH sind über die gemeinsame Linie6Plus-Infrastruktur miteinander verbunden. Linie6PlusInfodienste BBHEMVNINWRPSLSTSHTH
Die Grafik zeigt den Verbund, keine geografische Karte. Die vollständigen Ländernamen und Produktbezeichnungen stehen in der Liste darüber.

Standard statt Herstellerformat

Was XZuFi, XRepository und IT-Planungsrat miteinander zu tun haben

Diese Begriffe beschreiben unterschiedliche Ebenen. Ihre klare Trennung erklärt, warum Verwaltungsdaten zwischen verschiedenen Systemen zuverlässig ausgetauscht werden können.

XZuFi

Die gemeinsame Sprache

XZuFi standardisiert den produkt- und herstellerunabhängigen Austausch von Verwaltungsleistungen, Gebieten, Formularen und zuständigen Organisationseinheiten einschließlich Kontaktinformationen. Damit können Redaktions- und Ausgabesysteme denselben fachlichen Zusammenhang verstehen.

XRepository

Die offizielle Bezugsplattform

Das XRepository veröffentlicht Spezifikationen, Schemata, Modelle, Codelisten und Metadaten von XÖV-Standards. Dort liegen die Standardartefakte von XZuFi – nicht die konkreten Zuständigkeits- und Kontaktdaten einer Kommune.

IT-Planungsrat

Der föderale Rahmen

Die KoSIT stellt im Auftrag des IT-Planungsrats das XÖV-Rahmenwerk und das XRepository bereit. XZuFi gehört fachlich zum FIM-Baustein Leistungen; dessen Weiterentwicklung und Betrieb sind in die föderalen Strukturen von IT-Planungsrat und FITKO eingebunden.

Vom föderalen Standardisierungsrahmen bis zum Datenaustausch

Governance und Nutzung von XZuFiDer IT-Planungsrat beauftragt KoSIT und FITKO mit Rahmen- und FIM-Aufgaben. KoSIT betreibt XÖV und XRepository. XZuFi ist ein Standard im FIM-Kontext. Die Infodienste wenden den Standard für den Datenaustausch an. IT-Planungsrat KoSITXÖV · XRepository FITKO · FIMBaustein Leistungen Standard XZuFi Infodienste und angebundene Systemetauschen strukturierte Daten aus
XRepository macht den Standard auffindbar und prüfbar. Die konkreten Behördendaten entstehen und leben weiterhin in den Redaktions- und Fachsystemen.

Vollständigkeit durch Relationen

t3infodienste holt nicht nur Texte, sondern den benötigten Behördenkontext

Innerhalb des freigegebenen Schnittstellenumfangs und des konfigurierten Behördenbereichs ruft die Synchronisation die relevanten Ausgangsobjekte aus den Infodiensten ab. Modellierte IDs und Relationen zeigen, welche weiteren Informationen benötigt werden.

Für solche Beziehungen führt t3infodienste gezielte XZuFi-Subrequests aus. So können zu einer Leistung auch Gebiet, regionale Spezialisierung, zuständige Organisation, Formulare und Onlinedienste lokal vorliegen. Die Organisationshierarchie und zusätzlich konfigurierte Organisationseinheiten erweitern den abgebildeten Behördenbereich bei Bedarf.

Erst diese Verknüpfung ermöglicht einen Behördenwegweiser, der nicht bei einer allgemeinen Leistungsbeschreibung endet, sondern die vor Ort zuständige Stelle, Kontaktwege und digitale nächste Schritte kennt.

Was lokal in TYPO3 entsteht

  • typisierte Datensätze statt unstrukturierter Textkopien
  • Relationen zwischen Leistung, Gebiet und Zuständigkeit
  • Organisationshierarchien und freigegebene Kontakte
  • Formulare, Onlinedienste und regionale Ergänzungen
  • ein gemeinsam auswertbarer Aktualitätsstand

Vom zentral gepflegten Objekt bis zu mehreren Endsystemen

Datenweg von den Infodiensten über t3infodienste zu EndsystemenInfodienste liefern Daten über XZuFi. t3infodienste synchronisiert Ausgangsobjekte, erkennt Beziehungen, ruft verknüpfte Objekte ab und speichert sie lokal in TYPO3. Die lokalen Daten können in Website, Suche, Solr, ke_search, Datenausgaben und Chatbots genutzt werden. TELEPORT Infodienstezentral gepflegtes Verwaltungswissen XZuFi-Schnittstellestrukturierte, freigegebene Objekte t3infodienste erkennt Relationenund lädt benötigte Objekte gezielt nach Lokale TYPO3-DatenModels · Relationen · Aktualitätsstand Website · Behördenfinder · FachportalSolr · ke_search · Datenausgabe · Chatbotnutzen den Bestand im jeweiligen Endsystem
Die Frontend-Ausgabe arbeitet mit dem zuletzt erfolgreich synchronisierten lokalen Stand. Sie muss nicht bei jedem Seitenaufruf erneut den zentralen Infodienst anfragen.